Feldenkrais in Berlin

Gesundheit und Erfolg durch Bewegung -  für Einzelpersonen und Gruppen




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      Moshé Feldenkrais

       

      Moshé Pinchas Feldenkrais ( 1904 - 1984 )

      Feldenkrais entstammte einer jüdischen Familie, geboren 1904 in Slawuta (damaliges Russland). Im Alter von 15 Jahren verließ er im Jahre 1919 Heimat und Eltern und wanderte alleine ins damals britische Mandatsgebiet Palästina aus. Seine Reise dauerte fast sechs Monate, da er große Strecken zu Fuß zurücklegte. In Palästina arbeitete Feldenkrais in einem Kibuz als Handwerker und studierte Vermessungswesen. Später ging er zu Studienzwecken nach Paris und promovierte an der Sorbonne in angewandter Physik. Dort forschte er gemeinsam mit Frédéric Joliot-Curie am Kernspaltungsprogramm. Die Zeit des 2. Weltkrieges verbrachte er in England und arbeitete für die Britische Admiralität an einem Untersee-Ortungssystem. Nach dem Krieg kam Feldenkrais nach Israel zurück und übernahm die Leitung des wissenschaftlichen Forschungsinstitutes des israelischen Verteidigungsministeriums. Er starb 1984 in Tel Aviv.

      Seit seiner Jugend betrieb Dr. Moshe Feldenkrais Sport. In seiner Zeit in Paris befasste er sich eingehend mit Judo und erhielt 1936 als erster Europäer den Schwarzgurt. Bedingt durch eine Verletzung seiner Knie setzte er sich intensiv mit Bewegungsabläufen und menschlichem Lernverhalten auseinander. Er beobachtete seine Körperbewegungen, verfeinerte sein kinästhetisches Empfinden und entwickelte eine Methode, durch die er wieder schmerzfrei gehen konnte. Motiviert durch diesen Erfolge baute er die Methode in jahrzehntelanger Forschungsarbeit aus. Im Zeitraum von ca. 40 Jahren entwickelte er die nach ihm benannt Methode, die sich seither in der ganzen Welt verbreitet und zunehmend Anhänger findet.




 

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